Kita-Personal besonders häufig krank

Mitarbeitende in der Kinderbetreuung und -erziehung sind häufiger arbeitsunfähig erkrankt als der Durchschnitt aller Berufsgruppen. Wie die Bertelsmann Stiftung in einer aktuellen Studie ausweist, waren die Beschäftigte in Kinderbetreuung und -erziehung 2023 durchschnittlich an etwa 30 Tagen arbeitsunfähig – gegenüber rund 20 Tagen bei allen Berufsgruppen.

Raus aus dem Heroin: Hoffnung ist das Wichtigste

Thomas Erkens begleitet junge Menschen in den Wohngemeinschaften der Gefährdetenhilfe Scheideweg. In seiner Jugend hing er selbst 12 Jahre am Heroin. Wie er das überwand und was die Scheideweger Wohngemeinschaften für Menschen in ähnlichen Lebenssituationen bieten, davon erzählt er in dieser Podcast-Episode.

„Man lernt sich durchzubeißen“

Die Gefährdetenhilfe Scheideweg besucht mit ehrenamtlichen Mitarbeitern 14 Justizvollzugsanstalten in Nordrhein-Westfalen und sie unterstützt in ihren Wohngemeinschaften junge Menschen aus sozialen Krisen bei einem Neuanfang. Dazu gehören Betriebe mit ihren Angeboten ans Arbeitstraining und Ausbildung. Nils Andersen hat gerade bei Geschenke Scheideweg seine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann beendet. Hier berichtet Nils, was ihm heute Halt gibt.

NRW: Jeder 5. Bürger ist armutsgefährdet

Etwa 3,3 Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen galten 2023 als armutsgefährdet. Das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 18,3 Prozent. Im zurückliegenden Jahr galt ein Einpersonenhaushalt in NRW mit weniger als 1.233 Euro netto pro Monat als von Armut bedroht. Das stärkste Armutsrisiko trifft Alleinerziehende und ihre Kinder. Wenig überraschend steigert Arbeitslosigkeit das Armutsrisiko.

Strafvollzug: Nur in Krankenhäusern wird mehr geweint

Die Besuche ehrenamtlicher Mitarbeiter in Gefängnissen helfen Gefangenen und dem Strafvollzug. „Ein Gespräch kann viel dazu wirken, dass Menschen nicht mehr aggressiv sind“, sagte Stefan Richert, Pfarrer in der JVA Wuppertal-Vohwinkel. Wichtig sei es, Gefangene als Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. Der Gefängnispfarrer sprach am 13. April auf einer Schulung der Gefährdetenhilfe Scheideweg, Hückeswagen.

Mitgefühl entsteht im 2. Lebensjahr

Bereits mit 18 Monaten zeigen Kinder Mitgefühl. Mimik und Äußerungen dieser Kinder lassen erkennen, dass sie das Leid anderer Menschen berührt. Das geht aus einer an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) durchgeführten Studie hervor. Danach lassen sich Kleinkinder schon früh von Gefühlen anderer wie Angst oder Trauer anstecken.