Strafvollzug: Nur in Krankenhäusern wird mehr geweint

Die Besuche ehrenamtlicher Mitarbeiter in Gefängnissen helfen Gefangenen und dem Strafvollzug. „Ein Gespräch kann viel dazu wirken, dass Menschen nicht mehr aggressiv sind“, sagte Stefan Richert, Pfarrer in der JVA Wuppertal-Vohwinkel. Wichtig sei es, Gefangene als Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. Der Gefängnispfarrer sprach am 13. April auf einer Schulung der Gefährdetenhilfe Scheideweg, Hückeswagen.

Mehr Extremismusvorfälle an Schulen

Die Zahl extremistische Vorfälle an Schulen steigt in mehreren Bundesländern deutlich. Das gilt zumindest für die Bundesländer, die bei einer Umfrage der „Welt am Sonntag“ entsprechende Statistiken vorlegten. Zu den gemeldeten Vorfällen zählen etwa „Judenwitze“, „Sieg Heil“-Schriftzüge und „Hitlergrüße“ im Klassenzimmer.

Internationale Wochen gegen Rassismus: „Populistischer Instrumentalisierung des Christentums“ begegnen

Vom 11. bis 24. März finden deutschlandweit die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ statt. Das Thema lautet: „Menschenrechte für alle“. Vereine, Wohlfahrtsverbände, Kirchen und andere Akteure bieten während dieser Tage unterschiedliche Veranstaltungen: Workshops, Diskussionsrunden und kulturelle Beiträge sollen Bewusstsein für Rassismus und Diskriminierung in der Gesellschaft schaffen.

Theater in der Jugendhilfe

In der Hordtherberge des Jugendhilfeträgers „Wendepunkt“ in Velbert werden sechs Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren intensivpädagogisch begleitet. Einrichtungsleiter Thomas Clever  und der Schauspieler Christoph Schlemmer haben mit den Jugendlichen ein Theaterprojekt umgesetzt.

Jugendliche aus der Ukraine: Spracherwerb ist eine große Hürde

Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) hat seinen Abschlussbericht zur Situation ukrainischer Geflüchteter und den kommunalen Unterstützungsstrukturen vorgelegt. Insgesamt sei „die Situation für alle Geflüchteten sehr belastend und mit der Anstrengung verbunden, den Übergang von der Ukraine nach Deutschland möglichst bruchlos zu bewältigen“, heißt es in der Zusammenfassung. 2mind sprach mit der DJI-Mitarbeiterin Sophia Chabursky über die Situation junger Geflüchteter aus der Ukraine.