Oxford Internet Institute
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Jeder dritte Jugendliche hat vor dem 18. Lebensjahr bereits einen Porno gesehen. Die meisten Jugendlichen sahen einen Porno erstmals zwischen dem 12. und 14. Lebensjahr. Häufig wurden die Minderjähriger unfreiwillig mit pornografischen Inhalten konfrontiert. Das zeigt eine von der Landesanstalt für Medien NRW beauftragte Studie. Zudem fällt es offenbar vielen schwer, Pornos als fiktional zu erkennen: Nur ein Drittel der jugendlichen Pornokonsumenten bewerteten diese als unrealistisch.
Welche Veränderungen ergeben sich durch die Digitalisierung für die Jugendhilfe? Und welche Herausforderungen sind damit verknüpft? Dazu hat das Projekt JAdigital jetzt eine Expertise veröffentlicht.
Wenn Künstliche Intelligenz (KI) kritisch beleuchtet wird, geht es dabei um die unautorisierte Datensammlung im Internet oder den enormen Energieverbrauch. Jetzt rückt ein weiteres Thema in den Fokus der Medien: die Menschen hinter dieser Technologie.
Online-Spiele erfreuen sich unter jungen Menschen großer Beliebtheit – und können in Bildungskontexten nicht ignoriert werden. Das allerdings erfordert aktuelle Informationen zu einem sich schnell wandelnden Angebot und pädagogisches Hintergrundwissen. Der neu gestaltete Spieleratgeber-NRW will genau das bieten und beteiligt dazu Kinder und Jugendliche.
Mit 12.956 Beschwerden im Jahr 2022 verzeichnete die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter zwar einen leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr, jedoch zugleich das zweithöchste Meldungsaufkommen in ihrer Geschichte.
Die Zahl mediensüchtiger Kinder und Jugendlicher hat sich während der Pandemiezeit verdoppelt. Über 600.000 Jungen und Mädchen zeigen ein pathologisches Nutzungsverhalten, so eine in dieser Woche vorgelegte Längsschnittstudie der DAK-Gesundheit und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Danach hat sich die Zahl abhängiger Kinder und Jugendlicher bei Computerspielen von 2,7 Prozent im Jahr 2019 auf 6,3 Prozent im Juni 2022 erhöht.
Rund 70 Prozent der Berufseinsteigenden fühlen sich nicht fit für die digitale Arbeitswelt. Dennoch blicken junge Menschen positiv in die digitale Zukunft, heißt es in der heute vorgestellten Vodafone-Studie zur digitalen Bildung. 69 Prozent der befragten jungen Menschen erwarten positive gesellschaftliche Entwicklungen und 79 Prozent sehen Vorteile für ihre persönliche Entwicklung aufgrund von Digitalisierung. Allerdings beurteilten 69 Prozent der jungen Menschen, die bereits einen Abschluss erreichten oder die im Berufsleben stehen, die Vorbereitung während ihrer Schulzeit rückblickend als unzureichend.
Reformpädagogik und Begriffe wie „Neues Lernen“ oder „Zeitgemäße Bildung“, auch in Verknüpfung mit Digitalisierung, bilden keine Gegensätze. Diese Auffassung vertreten Jana Reiche und Silke Kipper in ihrem Gastbeitrag „Maria Montessori hätte ein Tablet“ auf dem Portal News4Teachers. Als Maria Montessori im Jahr 1907 in Rom erstmals Verantwortung für ein Kinderhaus übernahm, war von digitalen Technologien allerdings noch keine Rede.
Die Autorinnen verweisen insbesondere auf den Dreiklang von „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE), digitaler Bildung und Reformpädagogik.
Wie lässt sich Partizipation in unterschiedlichen Bildungsbereichen umsetzen? Welche Bildungsmaterialien gibt es zum Thema „Kinderrechte“? Hier bietet das Kinderrechte-Portal eine gut sortierte und umfangreiche Sammlung. Gesucht werden kann nach Bildungsbereichen (z.B. „Frühe Bildung“ und „Jugendhilfe“), Themenfeldern (z.B. „Umwelt & Klimaschutz“) oder auch nach Medienarten. Angeboten wir die Website vom National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.