NRW: Jeder 5. Bürger ist armutsgefährdet

Etwa 3,3 Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen galten 2023 als armutsgefährdet. Das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 18,3 Prozent. Im zurückliegenden Jahr galt ein Einpersonenhaushalt in NRW mit weniger als 1.233 Euro netto pro Monat als von Armut bedroht. Das stärkste Armutsrisiko trifft Alleinerziehende und ihre Kinder. Wenig überraschend steigert Arbeitslosigkeit das Armutsrisiko.

Strafvollzug: Nur in Krankenhäusern wird mehr geweint

Die Besuche ehrenamtlicher Mitarbeiter in Gefängnissen helfen Gefangenen und dem Strafvollzug. „Ein Gespräch kann viel dazu wirken, dass Menschen nicht mehr aggressiv sind“, sagte Stefan Richert, Pfarrer in der JVA Wuppertal-Vohwinkel. Wichtig sei es, Gefangene als Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. Der Gefängnispfarrer sprach am 13. April auf einer Schulung der Gefährdetenhilfe Scheideweg, Hückeswagen.

Kira Geiss: Wie sich im Leben der Miss Germany 2023 ein „Schalter umgelegt“ hat

Bei ihrem Besuch am Berufskolleg Bleibergquelle berichtete Kira Geiss, die Miss Germany 2023, sehr persönlich über ihr Leben und ihren Glauben. Die 21-jährige Wahl-Magdeburgerin war als eine von 15.000 Kandidatinnen zu dem Award angetreten, der seit 2020 kein Schönheitswettbewerb mehr ist. Den Titel „Miss Germany“ erhalten Frauen, die Verantwortung übernehmen, heißt es in der Ausschreibung.

Internationale Wochen gegen Rassismus: „Populistischer Instrumentalisierung des Christentums“ begegnen

Vom 11. bis 24. März finden deutschlandweit die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ statt. Das Thema lautet: „Menschenrechte für alle“. Vereine, Wohlfahrtsverbände, Kirchen und andere Akteure bieten während dieser Tage unterschiedliche Veranstaltungen: Workshops, Diskussionsrunden und kulturelle Beiträge sollen Bewusstsein für Rassismus und Diskriminierung in der Gesellschaft schaffen.

„Da steckt viel Potential drin, unsere Kinder auf falsche Bahnen zu lenken“

Nordrhein-Westfalens Schulministerin Dorothee Feller (CDU) betont die Bedeutung von Demokratiebildung und Medienkompetenzförderung in den Schulen. „Schulen können nicht alles regeln“, sagte Feller. Aber: „Bei Demokratiebildung glaube ich, dass Schulen eine große Chance haben“, so die Ministerin am Dienstag in Velbert, wo sie auf Einladung der örtlichen CDU im Bildungszentrum der Diakonie Bleibergquelle sprach.

Theater in der Jugendhilfe

In der Hordtherberge des Jugendhilfeträgers „Wendepunkt“ in Velbert werden sechs Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren intensivpädagogisch begleitet. Einrichtungsleiter Thomas Clever  und der Schauspieler Christoph Schlemmer haben mit den Jugendlichen ein Theaterprojekt umgesetzt.