
Die aktuelle Studie zum islamischen Religionsunterricht in Österreich
Innsbruck (2mind) – TikTok, Instagram und YouTube verändern religiöse Bildungsprozesse. Dabei spielen Sinnfluencer:innen eine zunehmende Rolle. Die Islamwissenschaftlerinnen Ayşe Almıla Akca und Aslıgül Aysel untersuchten den islamischen Religionsunterricht an österreichischen Schulen und stellten fest: Medienkompetenzen werden an den Schulen nur punktuell vermittelt, im Religionsunterricht aber vorausgesetzt. Die spezifischen Herausforderungen digitaler religiöser Kommunikation werden nicht behandelt. Die Autorinnen fordern in den Lehrplänen eine stärkere „Verankerung medienpädagogischer und religionsdidaktischer Ansätze, die Schüler:innen dazu befähigen, religiöses Sinnfluencing kritisch zu analysieren, einzuordnen und verantwortungsvoll für ihre eigene religiöse Orientierung zu nutzen.“
Die Studie:
- Ayşe Almıla Akca, Aslıgül Aysel (2026). Sinnfluencing und religiöse Bildung. Herausforderungen für den islamischen Religionsunterricht in Österreich. In: Österreichisches Religionspädagogisches Forum. 34. Jahrgang 2026 (CC BY 4.0)
