Internetsuche: Je jünger, um so KI-affiner

Grafik mit Leiterplatte und einem angedeuteten Gehirn
Grafik: Steve Johnson auf Unsplash

Wien (2mind) – KI verdrängt bei Jugendlichen die Google-Suche. „Junge Menschen erwarten heute sofort nutzbare Antworten statt langer Ergebnislisten“, heißt es im österreichischen Jugendinformationsmonitor 2026. Die bis 14-jährigen griffen danach besonders häufig auf eine KI-Suche zurück. Weitere Ergebnisse der Studie:

  • ChatGPT und die Google-KI-Suche liegen sind die am häufigsten verwendeten Suchmechanismen. 9 von 10 der befragten Jugendlichen nutzen eine dieser Apps.
  • Die 15- bis 19-Jährigen kombinieren eine KI- und klassische Suche (häufig via Google), wobei KI-basierte Such-Apps vorrangig genutzt werden.
  • Bei den ab 20-jährigen dreht sich das Verhältnis und die klassische Internetsuche liegt wieder vorne.
  • Insgesamt verändert sich die Art der Suche weg von Schlagwörtern und hin zum Gespräch. Ein Prompt wird dann häufig mit der Diktierfunktion eingegeben.
  • Verwendet wird die KI-Suche von Jugendlichen für Schulaufgaben, Alltagsfragen, das Aufbessern spontaner Wissenslücken und den Faktencheck in Gesprächen.

Das Bundesnetzwerk Österreichische Jugendinfos hatte im März 1.019 Jugendliche im Alter zwischen 11- und 24 Jahren in Österreich befragt. Die > Jugendinfostudie online

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